Fragen und Antworten

Bitte beachten Sie, dass die hier aufgeführten Fragen und Antworten in keinem Fall auf Untersuchungen basierende, persönliche medizinische Beratung ersetzen! Wir haben die Antworten nach bestem Wissen erstellt, können aber keine Garantie auf Richtigkeit oder Vollständigkeit der Information geben! Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Welche Rechte stehen Ihnen als ausländischem Patienten zu?

Grundsätzlich gilt: Ihnen stehen die gleichen Rechte wie jedem Deutschen zu!
Zu den wichtigsten Rechten gehören:

  • die Durchführung einer medizinischen Maßnahme darf nur mit dem Willen des Patienten geschehen, sie bedarf dementsprechend seiner Einwilligung
  • das Recht auf Information über die Diagnose, die voraussichtliche gesundheitliche Entwicklung und die Therapie
  • der behandelnde Arzt hat jeden Patienten in mehrfacher Hinsicht über die Behandlung, ihre Risiken und Folgen zu informieren und aufzuklären. Das ist eine für den Laien verständliche Erklärung des medizinischen Eingriffs. Dies beinhaltet eine richtige Darstellung des Nutzens und der Erfolgsaussichten sowie der Risiken und Nebenwirkungen der geplanten medizinischen Maßnahmen. Der Patient muss über die wesentlichen Umstände aufgeklärt werden.
  • das Recht auf sorgfältige Heilbehandlung gemäß dem sogenannten Facharztstandard (nicht aber eine „Erfolgsgarantie“!)
  • das Recht auf Vertraulichkeit der Behandlung, dass die behandelnden und pflegenden Personen die bei Behandlung und Pflege bekanntgewordenen Informationen und Daten vertraulich behandeln und nicht unbefugt Dritten gegenüber offenbaren (ärztliche Schweigepflicht, § 203 StGB)
  • das Recht auf Dokumentation, insbesondere der Diagnose und der Therapie
  • das Recht auf Akteneinsicht in die Patientenakte.

Worüber ist ein Patient vor einer Behandlung aufzuklären?

Vor Beginn einer Behandlung muss die Ärztin bzw. der Arzt jede Patientin bzw. jeden Patienten über verschiedene Behandlungsalternativen und ggf. weitere Kosten aufklären. Die Aufklärungspflicht umfasst mindestens die vereinbarten Leistungen und ggfs. die bevorzugte Behandlung, Therapie, Medikamentenwahl etc.. Die Aufklärungspflicht ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.

Was sind Vorsorgeuntersuchungen (Check-Up)?

Vorsorgeuntersuchungen sind Früherkennungsuntersuchungen: sie können Sie nicht vor Krankheiten bewahren, doch durch die rechtzeitige Entdeckung einer Krankheit und die Behandlung in einem frühen Stadium steigern Check-Ups die Heilungschancen und können das Risiko dauerhafter Schädigungen deutlich vermindern.
Da frühzeitige, regelmäßige Check-Ups mögliche Erkrankungen in einem Stadium feststellen, in dem noch keine Symptome zu sehen sind, sind sie dringend zu empfehlen.

Welche Fragen werden unter anderem bei der Anamnese gestellt?

In der Anamnese werden Fragen zur medizinischen Vorgeschichte (Krankengeschichte) und der aktuellen Befindlichkeit eines Patienten durch einen Arzt gestellt.
Hierzu gehören Fragen

  • zum Umfeld des Patienten wie z.B. aktuelle Beschwerden und ihre Entwicklung
  • zu Schmerzen, z.B. ob, wo und wie lange Schmerzen bestehen
  • zum Herz-Kreislaufsystem, z.B. ob Bluthochdruck, Herzerkrankung o.ä. vorliegen
  • zur Atemwegsfunktion, ob z.B. bei körperlicher Belastung Atemnot auftritt
  • zum Stoffwechsel, ob z.B. Diabetes oder erhöhte Blutfette vorliegen
  • zu verwendeten Medikamenten
  • zum familiären Umfeld wie z.B. bestimmte Krankheiten bei den Eltern sowie
  • allgemeine Fragen, ob und welche Sorgen man sich z.B. über seine eigene Gesundheit macht.

Röntgen, CT, MRT, Ultraschall, PET: die wichtigsten Unterschiede?

Wenn der Arzt sich ein Bild vom Geschehen im Körper machen will, stehen ihm heutzutage verschiedene Verfahren zur Verfügung.
Hierzu gehören insbesondere:

  • Ultraschall/Sonographie: Bei einer Ultraschall-Untersuchung werden die Organe mit nicht hörbaren und unschädlichen Ultraschallwellen sichtbar gemacht. Insbesondere von Internisten wird diese Methode wird häufig angewandt, um zum Beispiel die Schilddrüse oder Leber darzustellen. In der Schwangerschaft gehört der Ultraschall mittlerweile zum Standard, um das ungeborene Kind entsprechend zu beobachten.
  • Röntgen: Bei der Aufnahme durchdringen Röntgenstrahlen den Körper und werden je nach Gewebe unterschiedlich stark abgeschwächt. Die Untersuchung eignet sich gut, um die Lunge oder Knochen darzustellen. Durch die Strahlung wird jedoch der Körper belastet, durch “digitales Röntgen” wird die Strahlendosis jedoch minimiert.
  • Computertomographie (CT): Bei einer CT liegt der Patient in einer Röntgenröhre, in der mithilfe von Röntgenstrahlung Querschnittsbilder des Körpers erstellt werden. Mit Hilfe eines Computer werden die Bilder so zusammen gesetzt, dass man eine dreidimensionale Darstellung der Organe erhält. Allerdings ist die Strahlenbelastung höher als beim klassischen Röntgen. Doch liefert die Untersuchung innerhalb von Minuten eine Diagnose, so dass sie häufig bei Notfällen sowie bei sehr kranken oder unruhigen Patienten eingesetzt wird.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Die MRT oder Kernspintomographie arbeitet mit einem starken Magnetfeld. Der Patient liegt wie bei der CT in einer Röhre, in der dann schichtweise zahlreiche Bilder vom Körperinnern aufgenommen werden. Eine MRT Untersuchung dauert zwischen 15 und 30 Minuten. Mit dieser Methode lassen sich auch Organe und das Gehirn gut darstellen. Im Gegensatz zum Röntgen und zur CT wird der Körper hierbei keiner schädlichen Strahlung ausgesetzt.
  • Positronen-Emissions-Tomographie (PET): Auch für eine PET liegt der Patient in einer Röhre. Vor der Untersuchung wird dem Patienten jedoch eine schwach radioaktive Substanz (Tracer) injiziert. Nachdem sie sich im Körper verteilt hat, kann sie mit einer Spezial-Kamera “wiedergefunden” werden. Dabei werden verschiedene Substanzen eingesetzt, je nachdem, welcher Körperbereich untersucht werden soll. Man benutzt dieses Verfahren unter anderem, um Erkrankungen des Gehirns oder Tumore zu erkennen. Durch die radioaktive Strahlung des Tracers wird der Körper nur kurz belastet, denn die Teilchen zerfallen innerhalb weniger Stunden. So ist die Untersuchung trotzdem gut verträglich.

Wann bzw. warum ist eine Magnetresonanztomographie (MRT) Untersuchung sinnvoll?

Alle Kliniken, die wir Ihnen empfehlen, arbeiten die modernen Radiologie-Abteilungen mit neuen Geräten, die in der Anschaffung und in der Wartung sehr teuer sind. Bei den Check-Up Untersuchungen wird Ihr ganzer Körper mit der Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht. Dies ist sehr zeitaufwändig.
Dafür erlaubt es die MRT, nahezu alle Organsysteme in sehr hoher Genauigkeit zu untersuchen. Und manche Veränderungen stellt man “von außen” oder mit einer Ultraschall-Untersuchung erst zu einem späteren Zeitpunkt fest, während man mit moderner MRT krankhafte Veränderungen schon sehr frühzeitig darstellen kann.
Die Sie behandelnden Radiologen sind besonders erfahrene, bestens ausgebildete Spezialisten, die die hochauflösenden Bilder optimal auswerten können!

Sind die radiologischen Untersuchungen schädlich für Sie?

Bei den Ganzkörper Check-ups wird i.d.R. keine Röntgenstrahlung eingesetzt. Wir arbeiten mit der Magnetresonanztomographie (MRT), bei der durch den Einsatz von Magnetfeldern und Radiowellen hochaufgelöste Bilder erzeugt werden. Nur bei einer entsprechenden individuellen medizinischen Indikation werden zur Abklärung eines Befundes ergänzend weitere Verfahren eingesetzt, die auch Röntgenstrahlen erhalten können.

Kann es nicht sein, dass etwas gefunden wird?

Vorsorgeuntersuchungen schaffen Klarheit über den aktuellen Gesundheitszustand. Die meisten unserer Kunden, die zur reinen Vorsorge (Check-Up) kommen und sich gesund fühlen, fahren erfreulicherweise wieder nach Hause mit der Erkenntnis, dass bei Ihnen gesundheitlich alles in Ordnung ist.
Sehr selten wird eine krankhafte Veränderung festgestellt. Doch dann können gezielte Maßnahmen den Ausbruch einer Krankheit oftmals verhindern. Und je früher Erkrankungen erkannt werden, desto schonender ist die Behandlung!

Sie sollen nüchtern’ in die Klinik kommen. Was bedeutet das?

Wenn Sie nüchtern erscheinen sollen, heißt das, dass Sie von Mitternacht bis zum Zeitpunkt der Untersuchung kein Essen und keine Getränke zu sich nehmen dürfen. Ein Schluck klares Wasser zum Zähneputzen ist aber natürlich erlaubt.

Dürfen Sie vor einem Check-Up Medikamente einnehmen?

Nehmen Sie bitte wie gewohnt alle ihre Medikamente am Morgen vor dem Check-up, es sei denn im Vorfeld vereinbaren wir etwas anderes mit Ihnen.
Ausnahme: Zur Untersuchung der Schilddrüse lassen Sie bitte am Morgen Ihre Schilddrüsentablette weg!

Ab wann ist eine Glaukom-Vorsorge sinnvoll?

Das Risiko zur Entstehung eines Glaukoms erhöht sich mit dem Alter. Ab einem Alter über 40 Jahren, höherer Kurzsichtigkeit, niedrigem Blutdruck, Zuckerkrankheiten oder auch bestimmte Medikamente zur Behandlung von Rheuma oder Allergien (Kortison) erhöhen das Risiko an einem Glaukom zu erkranken.
Insbesondere wenn diese Risikofaktoren vorhanden sein sollten ist eine Glaukomvorsorge sinnvoll und notwendig.

Was genau ist eigentlich eine Kur bzw. Rehabilitation?

Zum einen dienen Kuren zur Erhaltung der Gesundheit, damit keine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustandes eintritt. Zum anderen werden Kuren als Rehabilitationsmaßnahmen nach Operationen oder Krankheiten angewendet.
Kuren werden in Kurorten, Medical Wellness Einrichtungen, Kurkliniken und Kurhäusern ambulant und stationär angeboten.

Ist Krebs heilbar?

Es gibt über 100 verschiedene Krebsarten, deren Prognose und Heilungschancen ganz unterschiedlich sind. So leben z.B. 90 Prozent der Patienten mit Haut- oder Hodenkrebs noch nach fünf Jahren, während nur 10 Prozent der von Speiseröhren- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs Betroffenen eine vergleichbare Lebenserwartung zeigen.
Für die meisten Krebsarten ist die operative Tumorentfernung entscheidende Therapiemaßnahme. Für Leukämien, Lymphknoten- und Knochenmarkkrebs hat die Operation keine Bedeutung. Diese Erkrankungen behandelt man primär mit Medikamenten (medikamentöse Tumortherapie).
Etwa 60 Prozent der Krebserkrankungen lassen sich durch diese Maßnahmen auch langfristig heilen.

Was kann ich tun, um das Risiko, an Krebs zu erkranken, zu minimieren?

Der individuelle Lebensstil hat wesentliche Auswirkungen auf das Risiko an Krebs zu erkranken.
Dies haben große bevölkerungsbezogene Untersuchungen gezeigt.
Die wesentlichenFaktoren, die dazu beitragen das Krebsrisiko zu vermindern, sind:

  • Nicht rauchen
  • Regelmäßig Sport und Bewegung
  • Kein Übergewicht
  • Wenig Alkohol
  • Ausgewogene Ernährung (reich an Gemüse, Obst und Ballaststoffen)
  • Reduktion des Fleischverzehrs (v.a. Schweine- und Rindfleisch)

Kann man jeden Krebs operieren?

Für die häufigsten Krebsarten (z.B. Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs) ist die radikale Tumorentfernung durch eine Operation die entscheidende Therapie. Ein hoher Anteil der Krebserkrankungen lässt sich damit heilen. Krebserkrankungen des Blutes (Leukämien), des Knochenmarkes und des Abwehsystems (Lymphknotenkrebs) können durch Operationen nicht geheilt werden, da die kranken Zellen im ganzen Körper verteilt sind. Durch Chemotherapie, häufig in Kombination mit Immuntherapien lassen sich allerdings auch bei diesen Erkrankungen hohe Heilungsraten erreichen.

Kann man Krebs durch einen Bluttest feststellen?

Durch einfache Blutuntersuchungen (sog. Tumormarker) kann man Krebserkrankungen NICHT sicher erkennen. Wurde eine Krebserkrankung bereits durch Gewebsuntersuchungen diagnostiziert und behandelt, können Blutuntersuchungen unter Umständen nützlich sein, um einen Rückfall frühzeitig festzustellen und weitere Maßnahmen einzuleiten. Der Stellenwert einer Blutuntersuchung zur Früherkennung des Prostatakarzinoms bei Männern (Prostataspezifisches Antigen / PSA) ist weiterhin in der wissenschaftlichen Diskussion. Derzeit ist allerdings nicht eindeutig belegbar, dass die Durchführung eines PSA-gestützten Screenings zu einer Lebensverlängerung führt.
Nutzen und Risken des Tests sollten in jedem Einzelfall in Form eines Aufklärungsgesprächs zwischen Arzt und Patient besprochen und gegeneinander abgewogen werden.

Was ist der ‚schwarze Hautkrebs’ / ein Melanom?

Hierbei handelt es sich um einen der bösartigsten Tumore der Haut und Schleimhäute (auch als Melanom oder schwarzer Hautkrebs bezeichnet). Die höchste Wahrscheinlichkeit, an einem Melanom zu erkranken, liegt zwischen dem 40. bis 50. Lebensjahr. In den letzten Jahren erkranken zunehmend auch jüngere Patienten auf Grund vermehrter Sonneneinwirkung auf die Haut.
Bei etwa 50-70% der Melanompatienten entstehen Melanome auf normaler oder sonnengeschädigter Haut. In etwa 30% entwickeln sich Melanome aus seit Jahren bestehenden Muttermalen. Ferner können sich Melanome an Hand- und Fußflächen, im Nagelbereich und an den Schleimhäuten entwickeln.
Die wichtigsten Risikofaktoren bei der Entstehung von Melanomen sind der Hauttyp, die lebenslange chronische Sonnenbelastung (UV-Strahlung) der Haut und die Anzahl und Art der bestehenden Muttermale. Eine erhöhte Sonneneinstrahlung auf die Haut mit zahlreichen Sonnenbränden kann nach Jahren bis Jahrzehnten zu einer Melanomentstehung führen.

Warum soll man eine Vorsorge-Darmspiegelung durchführen lassen?

Darmkrebs ist in Deutschland bei Männern und Frauen die tödlichste Krebserkrankung, was die Anzahl der jedes Jahr an den Folgen ihrer Erkrankung sterbenden Personen anbetrifft.
Über 110.000 Menschen in Deutschland ist von 2002 bis heute durch die Vorsorgedarmspiegelung die Erkrankung an Darmkrebs erspart geblieben. Über 55.000 Menschen in Deutschland wurde in diesem Zeitraum ein vorhandener Krebs bei der Darmspiegelung in einem so frühen Stadium entdeckt, dass er geheilt werden konnte.
Die Darmspiegelung ist eine risikoarme Untersuchungsmethode. Die Zahl auftretender Komplikationen liegt im Promillebereich (2 – 3 Fälle pro 1.000 Untersuchungen). Mehrheitlich handelt es sich um Blutungen nach der Entfernung von Polypen oder um eine Beeinträchtigung des Kreislaufs und der Atmung durch ein gespritztes Beruhigungsmedikament. Das Risiko für beide Komplikationen nimmt bei Patienten im höheren Alter zu. Bei alten Menschen mit Begleiterkrankungen raten Experten deshalb, die Vorsorgedarmspiegelung durch einen Stuhltest zu ersetzen.

Warum soll man sich auf Demenzerkrankungen untersuchen lassen?

Demenzerkrankungen haben sich weltweit zu einer sehr verbreiteten Krankheit entwickelt, die u.a. aufgrund der alternden Gesellschaften rapide zunehmen wird. Neben der umfassenden Amnese sowie einer körperlichen Untersuchung umfassen weitere Untersuchungsschritte spezielle Laborwerte und bildgebende Verfahren. Die Computertomografie (CT) des Schädels ist für die Diagnose von Raum fordernden Ursachen einer Demenz (etwa eines Tumors) und mit Einschränkung auch einer durch Gefäßveränderungen bedingten (vaskulären) Demenz geeignet.
Für die Diagnostik einer Alzheimer-Demenz oder in der Differenzialdiagnose anderer Demenzformen kommt die Magnetspinresonanztomografie (MRT) in Betracht.
Eine bildgebende Diagnostik ist nicht bei jedem Demenzpatienten erforderlich; sie sollte aber auf jeden Fall bei allen unklaren, untypischen oder rasch fortschreitenden Verläufen erfolgen.

Was ist eine Mammographie?

Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust und derzeit eine höchst effektive Früherkennungsmethode von Brustkrebs. Bereits kleinste Veränderungen im Brustgewebe können auf den Aufnahmen erkannt werden, lange bevor sie ertastbar sind.

Warum ist das Mammographie-Screening wichtig?

Brustkrebs (das Mammakarzinom) ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Statistisch gesehen wird jede zehnte Frau an Brustkrebs erkranken. Besonders häufig tritt er ab dem 40. Lebensjahr auf. Je früher ein Tumor erkannt wird, um so größer sind die Chancen auf Heilung.
Durch eine frühe Erkennung und Behandlung von Brustkrebserkrankungen kann die Sterblichkeitsrate um 15-35 Prozent gesenkt werden!

Wie sicher sind Mammographien?

Das Mammographie-Screening bietet den Teilnehmerinnen einen bisher einzigartigen Qualitätsstandard in der medizinischen Versorgung in Deutschland:

  • Jeder Diagnoseschritt wird von mehreren Ärzten überprüft und dokumentiert, um die Qualität der Brustkrebs-Früherkennung auf höchstem Niveau zu sichern.
  • Die Ärzte und die medizinisch-technischen Röntgen-Assistentinnen (MTRA) wurden durch spezielle Fortbildungskurse und Lehrgänge auf die hohen Anforderungen des Mammographie-Screenings vorbereitet und verpflichtet, auch künftig ihr Wissen und ihre Fähigkeiten durch entsprechende Fortbildungsmaßnahmen auf dem neuesten Stand zu halten.
  • Ärzte, die im Screening-Programm arbeiten, müssen jährlich mindestens 5.000 Mammographien beurteilen.